Herren1-Suhrental/Oberentfelden 26:12
Einzug in die Viertelfinals
Lenzburg nahm sich vor, mit einem konzentrierten Start von Anfang an Druck auszuüben und keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer in die nächste Runde einziehen wird.
Mit dem Ersten Angriff erzielte Lenzburg auch gleich das erste Tor. Die Führung sollte im späteren Verlauf der Partie auch nie mehr Preis gegeben werden. Der Beginn verlief trotzdem nicht ganz wie erwünscht. Es dauerte eine Weile, bis man mit dem Unterklassigen Gegner zu Recht kam. Nachher konnte Lenzburg den Vorsprung aber Tor um Tor ausbauen und ging mit einem doch eher zu knappen Vorsprung von sechs Toren in die Pause.
Der Beginn in die zweite Hälfte gelang den Gästen aus dem Suhrental besser. Sie konnten sich die ersten beiden Tore auf ihr Konto gutschreiben lassen. Das war aber auch das letzte Aufbäumen. Anschliessend wurde der Klassenunterschied immer deutlicher sichtbar und bei den Suhrentalern schienen auch die Kräfte zu schwinden. Lenzburg hatte den restlichen Verlauf der Partie im Griff und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen.
Besonders erwähnenswert ist der Einsatz von Torhüter Fabian Huonder: In den letzten 20 Spielminuten musste er sich nur einmal geschlagen geben und schrammte knapp an einem Shutout vorbei – schade.
Alles in allem verzeichnete Lenzburg in einem Spiel, das sicherlich niemanden von den Sitzen riss, einen nie gefährdeten 26:12 Sieg und zieht in die Viertelfinals des Aargauer-Cups ein.
In der nächsten Runde trifft die Equipe von Trainer Gisiger auf den Drittligisten TV Endingen. Die Lenzburger müssen sich hüten, den Unterklassigen Gegner auch nur ein klein wenig zu unterschätzen: Endingen erwies sich als wahre Cup-Mannschaft und hat auf seinem Weg in die Viertelfinals der Reihe nach die beiden Zweitligisten der SG Suhr Aarau/Buchs und der SG Aarburg/Oftringen/Rothrist eliminiert. Lenzburg ist also gewarnt.
Es spielten:
Tor: Raphael Frei (21-40), Fabian Huonder (41-60), Thomas Steinmann (1-20)
Feld: Florian Barmettler, Nico Baumann (3), Tobias Buri (6, davon 2 Penalty), Adrian Fischer (1), Cyrill Keller (3), Patrick Merz (1), Pascal Troxler, Yves Troxler (1), Patrick Urech (4), Sämi Werder (7, davon 1 Penalty)
Coach: Roland Gisiger















